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Hüftendoprothese
Die
Arthrose des Hüftgelenkes wird in der Fachsprache auch Koxarthrose, Coxarthrose
oder Arthrosis deformans coxae genannt. Arthrosen entwickeln sich immer aus
einem Ungleichgewicht zwischen der Belastungsfähigkeit des Gelenkes und der
tatsächlichen Belastung. Das führt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Die
Hüftgelenksarthrose ist die dritthäufigste Arthroseform überhaupt. Weil die
Menschen immer älter werden, nimmt auch die Zahl der Betroffenen zu.
Sind
konservative Therapiemaßnahmen ausgeschöpft und der Leidensdruck des betroffen
Patienten unerträglich bleibt nur noch die operative Versorgung übrig.
Das künstliche Hüftgelenk ist eine sogenannte Endoprothese (von griech. Endo - innen) und wird als TEP bezeichnet, als Totale EndoProthese. Die TEP wird am häufigsten von allen Endoprothesen in der Medizin eingesetzt und ist damit eine der häufigsten Operationen in der Orthopädie überhaupt. Der Begriff "total" wird deshalb verwandt, weil sowohl ein Teil des Oberschenkels (Gelenkkopf) ersetzt wird als auch ein Teil des Hüftkochens (Gelenkpfanne). Das bedeutet praktisch eine vollkommene Erneuerung des Gelenkes. Mit einer erfolgreichen Operation kann wieder eine weitestgehend normale Funktion und Einsatzmöglichkeit der betreffenden Hüfte erreicht werden.
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